Spargel

 

Gekocht, gebraten, gebacken oder roh - Spargel ist nicht nur vielseitig einsetzbar in der Küche, er hat auch viele positive Effekte auf die Gesundheit.

 

Spargel enthält den besonderen Ballaststoff Inulin, der als Präbiotikum gilt. Präbiotika dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung und haben so einen positiven Effekt auf die Darmflora und -gesundheit.

 

Das Stängelgemüse ist auch reich an Vitaminen: Beta-Carotin für die Sehkraft und den Stoffwechsel; Folsäure für die Produktion an Glückshormonen und für die Entwicklung des ungeborenen Kindes; Vitamin K für die Blutgerinnung, den Knochenstoffwechsel und ein gesundes Herzkreislauf-System; das Antioxidant Vitamin C gegen freie Radikale und für eine verbesserte Eisenaufnahme und das ebenfalls starke Antioxidant Vitamin E schützt Herz und Arterien und verlangsamt den Alterungsprozess.

 

Die Mineralstoffe Kupfer, Eisen, Zink und Schwefel sind ebenfalls in ausreichenden Mengen enthalten. Sie wirken entzündungshemmend, entgiftend, stärken die Immunabwehr, sind wichtig für die Konchengesundheit und den Sauerstofftransport und verleihen Bändern, Knorpel, Gefäßen und dem Bindegewebe die nötige Elastizität.

 

Neben den Antioxidantien Vitamin C und E ist im Spargel auch Glutathion. Es zählt zu den stärksten Antioxidantien und unterstützt die Entgiftung und reduziert oxidativen Stress.

 

Da Spargel harntreibend ist, wird er oft bei Blasenentzündungen als Therapie und zur Prävention empfohlen. Wichtig dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Menschen mit hohen Harnsäurewerten, Nierenleiden oder eingeschränkter Herz- und Nierenfunktion sollten auf grössere Spargelmengen jedoch besser verzichten.

 

Spargel ist auch reich an sekundären Pflanzenstoffen, die u.a. stärkend, schleimtreibend und schleimlösend, entzündungshemmend, harntreibend und hormonstimulierend wirken.

 

So wünsche ich euch eine leckere Spargelzeit.

 

 

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